Pop-Oratorium ICH BIN:
Generalprobe in der Lokhalle Göttingen

Am Himmelfahrtswochenende, 10. bis 13. Mai 2018, fanden die abschließenden Proben für das Pop-Oratorium ICH BIN in der Lokhalle Göttingen statt, das im Rahmen des ersten gemeinsamen Jugendtages der Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland Mitte Juni in Leipzig aufgeführt wird.

Zur Generalprobe in Göttingen kamen nun erstmals alle Akteure zusammen. Am Samstagabend, den 12. Mai, hielt Bezirksapostel Krause einen Festgottesdienst für alle Mitwirkenden, Helfer und die Gemeinde Göttingen. - Der Versuch einer ersten kurzen Zusammenfassung nach einem emotionalen Wochenende…  :-)

Der Ort für ein Event dieser Größenordnung hätte nicht imposanter sein können. Die 1917 erbaute und seit 1998 für verschiedene Großereignisse genutzte Lokhalle in Göttingen begeisterte die rund 1.200 Musiker und Akteure schon bei ihrer Ankunft am Mittag des Himmelfahrtstags. Zuvor war das Wochenende akribisch und mit vielen Ehrenamtlichen vorbereitet worden. Ob Catering, Ordnung und Sicherheit, Sanitätsdienst, Technik oder die verschiedenen Genehmigungsverfahren: es wollte vieles bedacht und für einen reibungslosen Ablauf am Wochenende selbst organisiert sein. Und so entstanden bereits Monate zuvor Teams, die dann am Himmelfahrtswochenende im Schichtsystem rund um die Uhr für die Abläufe und Betreuung Sorge trugen.

Die langen Probentage vergingen wie im Flug. Die gut strukturierten Tagesabläufe sowie begeisterte und konzentrierte Sänger, Musiker und Schauspieler trugen dazu bei, dass der Durchlauf des gesamten Pop-Oratoriums am Sonntag gelang. Alle Verantwortlichen unter der Gesamtleitung von Gerrit Junge zeigten sich am Ende des intensiven Probenwochenendes hochzufrieden mit dem Erreichten.

Ein besonderer Glanzpunkt des Wochenendes war der Festgottesdienst mit Bezirksapostel Rüdiger Krause in der Lokhalle. Dazu waren neben den Akteuren auch alle Helferinnen und Helfer sowie die Gemeinde Göttingen eingeladen. Die Musik lag ganz in den Händen von Chor und Orchester und transportierte Begeisterung und „Gänsehautfeeling“.

Nach dem Bibelwort aus Philipper 3,13 „Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich es ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich nach dem aus, was da vorne ist“beschrieb der Bezirksapostel ein Bild: „Wenn ich ein Bild von Christen malen sollte, dann würde ich euch malen.“ Der Funke der Freude und Begeisterung der Jugend, des Orchesters und aller Teilnehmer des Probenwochenendes war übergesprungen. Der Bezirksapostel ermunterte die versammelte Festgemeinde, sich von Jesus Christus „ergreifen“ zu lassen und ihm und seinem Vorbild nachzueifern. „Das ist eine ganz andere Motivation, als das alleinige Auswendiglernen und Aufsagen von Geboten oder Glaubensartikeln“, so der Bezirksapostel.

Apostel Jens Korbien ergänzte, dass unser Leben im Glauben wie ein Marathonlauf sei. Im Gegensatz zu anderen Sportarten, gehört zum Marathonlauf dazu, dass sich die Sportler gegenseitig ermutigen, um das Ziel zu erreichen. In gleicher Weise können wir Schwester und Bruder Mut machen, wenn es ihnen nicht so gut geht.

Das Schlusslied von Chor und Orchester hat den Bezirksapostel so begeistert, dass er nach einer Wiederholung fragte. Ein Schmunzeln ging durch die Reihen, als er es dann vom Altar aus mit dem Handy filmte. Mit den Worten: „Das schicke ich ihm heute noch“ kündigte der Bezirksapostel an, das Video an den Stammapostel zu senden und erhielt dafür im Applaus aller Anwesenden begeisterte Zustimmung.

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die das Probenwochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben! Und für die Aufführung am Samstag, 16. Juni in Leipzig „toi, toi, toi“ und ein besonderes Gotterleben auf dem Jugendtag!  ;-)